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Otto I., genannt Otto der Große, (* 23. November 912; † 7. Mai 973) war ab 936 Herzog der Sachsen und König des Ostfrankenreichs sowie ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Er setzte in der ersten Hälfte seiner langen Herrschaftszeit die Unteilbarkeit des Königtums, seine Entscheidungsgewalt in der Nachfolgefrage und einen Wandel der Machtstruktur durch und griff damit tief in das bestehende Herrschaftsgefüge des Adels ein. Aus verschiedenen Aufständen ging Otto als Sieger hervor. Auch stärkte er die Reichskirche als wesentliche königliche Machtbasis und unterwarf sie seiner Kontrolle. Durch seinen Sieg 955 über die Ungarn endeten nicht nur deren Invasionen, sondern auch die Erhebungen der Führungsschicht gegen den König. Zudem erlangte er damit den Nimbus eines Retters der Christenheit, zumal noch im selben Jahr ein Sieg über die Slawen gelang. In der Folge setzte eine kulturelle Blütezeit ein, die als Ottonische Renaissance bekannt wurde. mehr
Was geschah am 23. November?
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